Erbrecht

Jedes Testament und jede Erbschaft erfordert eine exakte Prüfung des Erbrechts. Zudem ist hierbei auch stets das Erbschaftsteuerrecht zu prüfen, um eine Berechnung der Erbschaftsteuer durchführen zu können. Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ermöglicht viele Wege auch höhere Vermögen steuerschonend auf die Nachkommen zu übertragen. Sowohl in der Gestaltung von Testamenten als auch in der Nachlassabwicklung oder Testamentsvollstreckung liegt eine der Kernkompetenzen von LKC.

Familienrecht

Das Familienrecht umfasst alle in Bezug auf Ehe, Lebensgemeinschaft und Verwandtschaft relevanten Fragestellungen. In den klassischen Kerngebieten wie Unterhalt, Zugewinn, elterliche Sorge oder Scheidungsrecht lassen sich durch professionell und interdisziplinär gestaltete, einvernehmliche Vereinbarungen optimale Ergebnisse für alle Beteiligten erreichen. Gerade für Unternehmer können ehevertragliche Gestaltungen vor oder während der Ehe im Bereich des Ratings interessant sein oder eine Existenzsicherung darstellen. Adoptionen sowie das Recht den nichtehelichen Lebensgemeinschaften sowie der Lebenspartnerschaft gewinnen im Zuge der gesellschaftlichen Veränderungen zunehmend an Bedeutung und bedürfen sorgfältiger Beratung und Gestaltung.

Familienstiftungen

Auch die Familienstiftung hat in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen. Die Ausrichtung der Familienstiftung ist nicht vorwiegend steuerlich motiviert. Stattdessen soll die Einbringung von Vermögen in eine Familienstiftung vor der Zersplitterung im Erbweg schützen. Im Vordergrund steht daher der Gedanke des Vermögenszusammenhalts, aber auch der Absicherung der Familienmitglieder, denen mindestens 50 % der Erträge der Familienstiftung zufließen müssen. Bei der Familienstiftung tritt an die Stelle von Eigentümerrechten der Familie das selbstverantwortliche Handeln der vom Stifter eingesetzten Stiftungsorgane, die – mit oder ohne Einbindung von Familienmitgliedern – über das Wohl der Stiftung entscheiden. Das Vermögen der Familienstiftung unterliegt alle 30 Jahre der Erbschaftsteuer, allerdings mit einem günstigeren Wertansatz als bei herkömmlicher Erbschaftbesteuerung. Nach statistischen Erhebungen ist diese Besteuerung häufig kein Nachteil, da der regelmäßige Generationensprung, der Erbschaftsteuer auslöst, im Schnitt früher als nach 30 Jahren erfolgt.

Finanzplanung

Benötigt das Unternehmen Kapitalbedarf, sind dem Kreditunternehmen aussagekräftige Unterlagen insbesondere Geschäftsplan bzw. Liquiditätsplan vorzulegen. LKC hilft bei der entsprechenden Vorbereitung. Aber auch Unternehmen, die die vorgenannten Unterlagen als laufendes Controlling Instrument nutzen wollen, um insbesondere Frühwarnindikatoren für etwaige Krisen zu installieren, werden von LKC bei der Einrichtung und auf Wunsch auch bei der laufenden Analyse unterstützt. Auch Existenzgründer begleitet LKC auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.

Immobiliensteuerrecht und -transaktionen

Immobilien stellen oftmals große Vermögenswerte dar, für die eine Vielzahl von steuerlichen Sonderregelungen gelten. Neben dem Ertragssteuerrecht spielen dabei auch das Bewertungsrecht und das Erbschaftsteuerrecht eine wichtige Rolle. Im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen ist auch die Vermeidung bzw. Reduzierung der Grunderwerbsteuer ein wichtiges Ziel. LKC verfügt über Spezialisten mit hervorragenden Kenntnissen und langjähriger Erfahrung in diesem anspruchsvollen Steuerrechtsgebiet. Weiterhin berät LKC geschlossene Immobilienfonds in allen rechtlichen und steuerlichen Belangen.

Mediation

Mediation ist eine außergerichtliche Form der Konfliktlösung, bei der ein allparteilicher Dritter – der Mediator die Parteien durch strukturierte Vorgehensweise und qualifiziertes Know How darin unterstützt Konflikte zeitnah zu beenden, optimale Ergebnisse zu erzielen die den wirtschaftlichen und sonstigen Interessen der Parteien gerecht werden. Die Verantwortung für das erzielte Ergebnis bleibt dabei bei den Parteien und wird anders als bei einem Prozess nicht auf den Richter übertragen. Das hat den Vorteil, das Ergebnis gestalten zu können und übermäßig lange Verfahrensdauern zu vermeiden. Das Ergebnis nach Abschluss eines erfolgreichen Mediationsverfahrens ist eine langfristig tragfähige und rechtlich verbindliche Vereinbarung der Parteien. Im Idealfall wird eine win-win Situation gefunden, die beide Parteien zu „Gewinnern“ macht.

Nachlassregelung

Bei Fragen zu diesem Leistungsangebot von LKC nehmen Sie bitte jederzeit mit uns Kontakt auf:

kontakt@lkc.de
+49 89 546701-0

Steuererklärung

Nicht nur Unternehmer, sondern auch Privatpersonen sind unter bestimmten Bedingungen zur Abgabe von Steuererklärungen verpflichtet. Doch auch ohne Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung – beispielsweise wenn lediglich Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit vorliegen – kann es ratsam sein, eine Steuererklärung abzugeben, um eine Steuererstattung zu erlangen. Bei der Erstellung von Steuererklärungen verstehen wir unsere Aufgabe nicht lediglich in der bloßen Abarbeitung der uns von unseren Mandanten übergebenen Belege, sondern wir versuchen auch hier bei der Bearbeitung Steueroptimierungspotential aufzudecken und durch Hinweise für die Zukunft die Steuerlast zu senken. So erstellen wir beispielsweise:
  • Einkommensteuererklärungen
  • Umsatzsteuererklärungen
  • Gewerbesteuererklärungen
  • Körperschaftsteuererklärungen
  • Erbschaft- und Schenkungsteuererklärungen
… und natürlich auch alles was es sonst noch an Steuererklärungen gibt.

Steuerliche und wirtschaftliche Beratung

Die steuerliche Beratung steht nicht allein, sondern stets im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Beratung unter Beachtung des rechtlichen und persönlichen Umfeldes unserer Mandanten. Im Rahmen der Gestaltungsberatung gilt es, Zukunftsszenarien zu antizipieren und daraus Strategien abzuleiten. Aufgabe der sog. Abwehrberatung ist, durch gründliche Analyse und Recherche Nachteile für den Mandanten aus schon vergangenen Sachverhalten abzuwenden. LKC versteht sich als aufmerksamer und vorausschauender Wegbegleiter für die Mandanten.

Steuerrecht

Die Komplexität des Steuerrechts hat in den letzten Jahren nie ab-, sondern stets zugenommen. Dies stellt den steuerlichen Berater vor immer größer werdende Herausforderungen. Ein Berater allein wird heutzutage nie allen Ansprüchen in allen steuerlichen Rechtsgebieten gerecht werden können. Daher bietet LKC für alle steuerlichen Bereiche den richtigen Ansprechpartner. Ob es sich um Fragen zu Kindern im Steuerrecht, der betrieblichen PKW-Nutzung oder um Fälle des internationalen Steuerrechts handelt: LKC ist stets der richtige Ansprechpartner. Dabei nimmt der für einen Mandanten zuständige Partner diesen an die Hand und setzt gezielt speziell ausgebildete Mitarbeiter ein. So können wir unseren Mandanten auch die bestmögliche Versorgung zu fairen Preisen bieten, denn: ein in seinem Gebiet erfahrener Steuerberater bietet auch eine größere Effizienz. Neben alltäglichen und weniger alltäglichen Fragestellungen zu
  • Einkommensteuerrecht
  • Umsatzsteuerrecht
helfen wir auch im Bereich
  • Umwandlungssteuerrecht
  • Schenkung- und Erbschaftsteuerrecht
  • Außensteuerrecht
und allem anderen, wozu der Gesetzgeber bereits Steuergesetze erlassen hat.

Steuerstrafrecht

Das Steuerstrafrecht umfasst alle Gesetze, die straf- oder ordnungswidrigkeitenrechtliche Maßnahmen und Strafen wegen Verstößen gegen Steuergesetze vorsehen und stellt eine Verknüpfung zwischen dem Steuerrecht und dem Strafrecht dar. Hieraus ergibt sich ein sensible Situation: Denn der Steuerpflichtige sieht sich zwei Fronten ausgesetzt: Zum einen der Finanzverwaltung, deren Interesse der Erhalt weiterer Steuerzahlungen ist. Und zum anderen den Strafverfolgungsbehörden, die für den Erlass der Sanktionen zuständig sind. Zu den Strafverfolgungsbehörden zählen in dem Steuerstrafverfahren nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern spezielle Abeilungen der Finanzverwaltung: die Steuerfahndungsstellen und die Bußgeld- und Strafsachenstellen. In den vergangenen Jahren erfuhr das Steuerstrafrecht sowohl durch die höchstrichterliche Rechtsprechung als auch durch die Gesetzgebung eine deutliche Verschärfung. Unsere Tätigkeiten für Sie umfassen für Sie eine vollumfängliche Beratung sowohl gegenüber der Finanzverwaltung als auch gegenüber den Strafverfolgungsbehörden als auch den Gerichten wie folgt: 1. Steuerstrafrechtliche Präventionsberatung Steuerstrafverfahren und deren unerwünschte Konsequenzen können durch eine Risikoanalyse vermieden werden. Unsere Präventionsberatung umfasst insbesondere:
  • Risikomanagement vor und während steuerlicher Außenprüfungen
  • Selbstanzeigeberatung
  • Mandantenbetreuung auch im deutschsprachigen Ausland
2. Schutz und Beistand bei Fahndungsmaßnahmen Der Verlauf und Ausgang eines Steuerstrafverfahrens werden maßgeblich durch die Fahndungseingriffe geprägt. Unsere aktive Mandantenbetreuung beinhaltet daher den umfassenden Schutz und Beistand bei
  • Durchsuchungen bei Betroffenen und Dritten
  • Beschlagnahmemaßnahmen
  • Vernehmungen von Beschuldigten und Zeugen
  • erlassenen Haftbefehlen
3. Verhandlungen mit Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzverwaltung Durch Verhandlungen mit den Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzverwaltung kann das Steuerstrafverfahren bereits frühzeitig entschieden werden. Ziele dieser Verhandlungen sind:
  • vorzeitige Verfahrenseinstellung
  • Vermeidung einer belastenden Hauptverhandlung vor einem Strafgericht
  • positive Indizwirkung für Sachverhalte im Besteuerungsverfahren
4. Bundesweite Strafverteidigung durch
  • Interessenwahrnehmung der Betroffenen bei Staatsanwaltschaften
  • Prozessvertretung vor Strafgerichten
5. Betreuung in Steuerkonflikten resultierend aus Steuerstrafverfahren
  • Begleitung von steuerlichen Außenprüfungen
  • Vertretung in Einspruchsverfahren
  • Interessenwahrnehmung in vorläufigen Rechtsschutzverfahren, z. B. Aussetzung der Vollziehung bzw. der Vollstreckung
  • Vertretung vor allen deutschen Finanzgerichten und dem Bundesfinanzhof

Stiftungen

Im letzten Jahrzehnt ist die Zahl gemeinnütziger Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland sprunghaft angestiegen. Immer mehr vermögende Damen und Herren, die einen altruistischen Zweck verfolgen wollen, haben sich für das Rechtsgebilde der gemeinnützigen Stiftung entschieden. Sie gehört keiner natürlichen Person, sondern „sich selbst“ und unterliegt deshalb nicht dem Votum von Gesellschaftern. Ihre Tätigkeit und insbesondere die Verwendung ihrer Geldmittel richtet sich nach den Bestimmungen der vom Stifter – wenn gewünscht – unveränderlich vorgegebenen Satzung mit dem von ihm bestimmten Stiftungszweck. Bei ausreichender Mittelausstattung kann die gemeinnützige Stiftung viele Generationen überdauernd angelegt werden. Der Stifter kann die Leitung der Stiftung sich selbst und/oder von ihm benannten Stiftungsvorständen übertragen. Kontrolliert wird der Stiftungsvorstand nach Wunsch des Stifters von einem Aufsicht ausübenden Stiftungsrat und/oder – bei rechtsfähigen Stiftungen – von der jeweils zuständigen Stiftungsaufsichtsbehörde. In der Regel stehen die Aufsichtsbehörden den Stiftungen außerordentlich kooperativ und verständig zur Seite. Die Abgabenordnung bietet die Möglichkeit der steuerbegünstigten Förderung einer Vielzahl von als gemeinnützig anerkannten Zwecken, z. B. der Jugend- und Altenhilfe, des Gesundheitswesens, des Sports, der Kultur oder der Wissenschaft. Jeder Steuerpflichtige kann steuermindernd bis zu einer Million innerhalb von zehn Jahren in das zu erhaltende Vermögen einer Stiftung einbringen und u. a. zusätzlich jährlich bis zu 20 % von seinen Einkünften spenden.

Testamentsvollstreckungen

Der Einsatz eines Testamentsvollstreckers bietet dem Erblasser in der Regel die Gewähr, dass sein letzter Wille entsprechend seinen testamentarischen Verfügungen auch tatsächlich umgesetzt wird. Darüber hinaus kann der Testamentsvollstrecker auch eine ausgleichende Wirkung gegenüber häufig auftretenden unterschiedlichen Auffassungen von Erben entfalten. Schließlich bietet die Testamentsvollstreckung aber auch die Möglichkeit, Minderjährige oder noch junge Erben vor sich selbst zu schützen und die Erbmasse besonnen verwalten zu lassen, bis die Erben ihre Verwaltung selbst vornehmen können.

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