Arbeitsrecht

Wir unterstützen und vertreten engagiert Unternehmen jeder Größenordnung in München, Bayern und auch bundesweit in allen arbeitsrechtlichen Fragen – angefangen von der Vertragsgestaltung über den Betriebsübergang bis hin zu Kündigung, Kündigungsschutz und Betriebsverfassungsrecht bzw. Personalvertretungsrecht. Hier finden Sie einen Auszug unserer Leistungen im Arbeitsrecht:
  • Kündigung – Strategie, Vorbereitung, Durchführung (Erstellung von Kündigungen, Abmahnungen etc.) sowie Vertretung im Kündigungsschutzprozess; auch von sog. „Unkündbaren“ – beispielsweise Schwerbehinderte, Schwangere, Mitarbeiter in Elternzeit, Betriebsräte, Personalräte
  • Abwehr von Kündigungsschutzklagen und Verhinderung (zu) hoher Abfindungszahlungen – auch durch entsprechende Maßnahmen im Vorfeld der Kündigung
  • Arbeitsverträge und andere arbeitsrechtliche Vereinbarungen – optimale Gestaltung neuer und Optimierung bestehender Verträge/Dokumente von arbeitsrechtlicher Relevanz jeder Art, zum Beispiel: – Arbeitsverträge – Dienstwagenüberlassungsverträge – Zielvereinbarungen – Provisionsvereinbarungen – Fortbildungsverträge – Abmahnungen – Zeugnisse – Vereinbarungen mit freien Mitarbeitern (Freelancern) zur Vermeidung der oft dramatischen Rechtsfolgen von sogenannter „Scheinselbständigkeit“
  • Rechtssichere Gestaltung von Umstrukturierungen und Betriebsübergängen – Analyse, Gestaltungsvorschläge, Begleitung bei den Verhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan, Vertretung in der Einigungsstelle
  • Dienstverträge für Geschäftsführer und Vorstände (Erstellung, Kündigung, Aufhebungsverträge etc.

Betriebsaufspaltungen

Eine Betriebsaufspaltung ist ein steuerliches Konstrukt, das in den Steuergesetzen nicht geregelt ist, sondern durch den Bundesfinanzhof entwickelt wurde. Dabei wird ein Unternehmen für Steuerzwecke in zwei oder mehrere Betriebe aufgespalten, wobei die beteiligten Einheiten personell und wirtschaftlich aneinandergebunden bleiben. In der Praxis werden Betriebsaufspaltungen häufig nicht erkannt. Dies hat steuerrechtliche Konsequenzen, weil z.B. eine unbeabsichtigte Beendigung einer Betriebsaufspaltung regelmäßig zu steuerpflichtigen Gewinnen führt. LKC prüft diesbezüglich, ob eine Betriebsaufspaltung vorliegt und wie die negativen steuerrechtlichen Folgen vermieden werden können.

Dienst- und Arbeitsrecht

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Due Diligence

Due Diligence Prüfungen erfolgen vor allem im Rahmen der Veräußerung von Unternehmen, in der Regel durch den Käufer eines Unternehmens. Hier werden zahlreiche Prüfungsbereiche unterschieden, die im Überblick wie folgt beschrieben werden können: Rechtliche Due Diligence, Finanzielle Due Diligence, Steuerrechtliche Due Diligence und Wirtschaftliche Due Diligence. Sinn und Zweck einer jeden Due Diligence ist es, die Risiken und auch die Chancen des zu prüfenden Unternehmens zu identifizieren, damit der Käufer insoweit eine Kaufentscheidung treffen kann. Dies erklärt auch den Begriff „Due Diligence Prüfung“, der bedeutet: „Prüfung mit verkehrsüblicher Sorgfalt“. LKC kann auf ein breites Spektrum von Due Diligence Prüfungen in allen Bereichen zurückblicken. Viele Transaktionen für Unternehmenskäufe wurden von LKC durch Due Diligence Prüfungen begleitet.

Erbrecht

Jedes Testament und jede Erbschaft erfordert eine exakte Prüfung des Erbrechts. Zudem ist hierbei auch stets das Erbschaftsteuerrecht zu prüfen, um eine Berechnung der Erbschaftsteuer durchführen zu können. Das deutsche Erbschaftsteuerrecht ermöglicht viele Wege auch höhere Vermögen steuerschonend auf die Nachkommen zu übertragen. Sowohl in der Gestaltung von Testamenten als auch in der Nachlassabwicklung oder Testamentsvollstreckung liegt eine der Kernkompetenzen von LKC.

Finanzgerichtsverfahren

Ein Finanzrechtsstreit birgt oftmals ein hohes finanzielles Risiko. Der Erfolg in Finanzgerichtsverfahren setzt nicht nur hervorragende Kenntnisse des materiellen Steuerrechts, sondern auch aller Tücken und Chancen des Verfahrensrechts voraus. LKC vertritt Mandanten beim Rechtsstreit vor dem Finanzgericht sowie bei Nichtzulassungsbeschwerde und Revision beim Bundesfinanzhof. Dabei wird LKC nicht nur von laufenden Mandanten für die Vertretung im Finanzgerichtsverfahren beauftragt, sondern oft auch als Spezialist für die steuerrechtliche Prozessführung hinzugezogen.

Forderungsmanagement

Professionelles Forderungsmanagement beginnt nicht erst bei der Zwangsvollstreckung mit ihren oft unbefriedigenden Ergebnissen. Unser Ansatz zur Steigerung Ihrer Liquidität beginnt deutlich früher, nämlich bereits bei der Auswahl und Bewertung Ihrer Kundenkontakte, bei der Analyse Ihrer Positionierung im Markt, der Gestaltung der Verträge, der Abwicklung einzelner Aufträge, der Analyse des Mahnwesens und der nachvertraglichen Situation. Falls nötig, sorgen wir für die Titulierung Ihrer Forderungen und anschließend für die Beitreibung. Warum Forderungen an Dritte verkaufen oder abschreiben, wenn sich durch professionelles Forderungsmanagement in Ihrem Unternehmen ein besseres Ergebnis mit einer optimierten, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Lösung erzielen lässt?

Gemeinnützigkeitsrecht

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Gewerblicher Rechtsschutz

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Handelsrecht

Das Handelsrecht beinhaltet das Recht für die Kaufleute. Hierzu gehört nicht nur die Firma oder der Sitz des Kaufmanns, sondern auch die korrekte Veröffentlichung der Unternehmensdaten, die Bestellung eines Prokuristen und die ordnungsgemäße Führung der Handelsbücher, sowohl im Zuge eines Einzelabschlusses (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung) als auch auf Konzernebene. Die Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Steuerberater von LKC sind mit den Feinheiten im Bereich des Handelsrechts bestens vertraut und können Kaufleute diesbezüglich unmittelbar unterstützen.

Insolvenzrecht

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Insolvenzverwaltung

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Internationales Steuerrecht

Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung nehmen grenzüberschreitende Steuersachverhalte und damit die Beratung im Internationalen Steuerrecht einen immer größeren Raum ein. Neben hervorragenden Kenntnissen des Außensteuerrechts und des Rechts der Doppelbesteuerungsabkommen ist dabei in zunehmendem Maße auch die Beherrschung der europarechtlichen Rechtsquellen, insbesondere EuGH-Entscheidungen, erforderlich. LKC berät seit langem in der gesamten Bandbreite von grenzüberschreitenden Umwandlungen, der Begründung bzw. Vermeidung von Betriebsstätten und der Verrechnungspreise bis hin zum Wegzug natürlicher Personen ins Ausland.

Investitionsrechnung

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Kapitalanlagerecht

Anlageberatung ist die persönliche – nicht allgemeine – Empfehlung eines Finanzproduktes, die sich auf die Prüfung der persönlichen Verhältnisse des Anlegers und die Geeignetheit des Finanzproduktes für ihn stützt. Der Anleger soll so umfassend beraten werden, dass er anhand der Informationen als verstehender Kunde eine sinnvolle Anlageentscheidung treffen kann. Diesem gesetzlichen Leitbild der Anlageberatung wird die Realität oftmals nicht gerecht. In besonders krassen Fällen orientiert sich die Anlageempfehlung des Beraters überhaupt nicht an den Interessen des beratenen Anlegers, sondern am Provisionsinteresse des Anlageberaters („kick-back“), ohne dass ein solches Eigeninteresse im Beratungsgespräch überhaupt erwähnt wird. LKC prüft, ob Ihnen Schadensersatzansprüche infolge einer Falschberatung zustehen und hilft Ihnen ggf. bei der gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Rechte. Daneben steht LKC Ihnen auch bei der Geltendmachung von Ansprüchen respektive der Vermeidung weiterer Vermögensschäden bei diversen Anlageformen, z.B. Immobilienfonds, kompetent zur Seite. Damit es erst gar nicht zu Fehlentscheidungen kommt, berät LKC auch bereits im Vorfeld einer Anlageentscheidung bei der Beurteilung rechtlicher und steuerrechtlicher Risiken, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Anlageform stehen. Auch eine wirtschaftliche Plausibilitätsprüfung des Ihnen angebotenen Anlageprodukts, beispielsweise anhand des Prospekts, kann von LKC durchgeführt werden.

Kredit- und Kapitalmarktrecht

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Nachfolge- und Nachlassregelung

Was mit dem Vermögen einer Person nach dessen Tode geschieht lässt die Wenigsten kalt. Dennoch ein Thema dem sich die Meisten ungern nähern. Grund genug sich hierüber rechtzeitig Gedanken zu machen und sich fachkundig über die mögliche Gestaltungen beraten zu lassen. Der Spielraum reicht von der Übertragung zu Lebzeiten, über die Testamentsgestaltung, Erbverträge, Familiengesellschaft bis hin zu Familien- oder gemeinnützigen Stiftungen. Aber auch wenn nicht rechtzeitig geregelt wurde ist die Verteilung des Nachlasses zur Zufriedenheit der Erben und vor allem im Sinne des Erblassers eine wichtige Aufgabe, bei der die Mitarbeiter von LKC auf Grund vielfacher Erfahrungen fachkundig und tatkräftig unterstützen können.

Organhaftung/Managerhaftung

Die Thematik der Organhaftung ist aktueller denn je. Neben der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für das Handeln in ihrer Eigenschaft als Manager begegnen Geschäftsführer und Vorstände bei ihrer Tätigkeit erheblichen zivilrechtlichen Haftungsrisiken. Leitungsorgane von Kapitalgesellschaften (insbesondere GmbH-Geschäftsführer und Vorstände von Aktiengesellschaften sowie Aufsichtsräte) sind gegenüber den von ihnen vertretenen Gesellschaften persönlich zum Schadensersatz für fehlerhaftes Handeln verpflichtet. Die Beantwortung der Frage, welches Handeln eines Geschäftsführers oder Vorstands nun fehlerhaft war und zu einer persönlichen Haftung führt, ist in oft sehr komplex und erfordert eine genaue Kenntnis der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung zur Organhaftung. Daneben tritt eine mögliche Haftung unmittelbar gegenüber Dritten wie Insolvenzverwaltern, Anlegern und Investoren sowie Gläubigern der Gesellschaft einschließlich der Finanzbehörden. Eine persönliche Geschäftsführerhaftung für Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere die persönliche Haftung des Geschäftsführers für Steuerverbindlichkeiten, steht hier oftmals im Zusammenhang mit strafrechtlichen Vorwürfen wie Betrug, Untreue und Insolvenzdelikten, so dass bei der Verteidigung gegen solche Haftungsansprüche stets eine abgestimmte Verteidigung gegen zivilrechtliche Haftungsansprüche und strafrechtliche Vorwürfe erfolgen muss. Wir vertreten und beraten sowohl Geschäftsführer und Vorstände als auch Unternehmen bei folgenden Themen:
  • Außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegenüber Geschäftsführern und Vorständen
  • Abwehr von Ansprüchen aus Geschäftsführerhaftung und Organhaftung
  • Gestaltung von Geschäftsführer- und Gesellschaftsverträgen mit dem Ziel der Haftungsreduzierung

Prozessführung

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Sozialversicherungsbeitragsrecht

Das Sozialversicherungsbeitragsrecht regelt, wer verpflichtet ist, Beiträge zu den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung zu zahlen und wie hoch die Beiträge und etwaigen Mahngebühren, Säumniszuschläge, etc. sind. Für Arbeitnehmer werden Sozialversicherungsbeiträge vom Arbeitgeber in Form des Gesamtsozialversicherungsbeitrages abgeführt; hinzu kommen Arbeitgeberbeiträge im Rahmen des Umlageverfahrens sowie Beiträge an die gesetzliche Unfallversicherung. Manchmal ist aber unklar, ob tatsächlich ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt, oder welche Sachverhalte welche Beitragspflichten auslösen. Betreffend Selbständige gibt es verschiedene Sozialversicherungsbeitragspflichten (wie z.B. die Rentenversicherungsbeitragspflicht für selbständige Lehrer, die Kranken- und Pflegeversicherungsbeitragspflicht). Wir helfen Ihnen, sich in diesem „Dschungel“ zurechtzufinden und begleiten Sie bei Auseinandersetzungen mit den zuständigen Stellen. Das umfasst die Beratung im Vorfeld, die Führung von sog. Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund oder den Einzugsstellen, die Begleitung bei Betriebsprüfungen, die Führung von Widerspruchsverfahren bzw. sozialgerichtlicher Prozesse; aber natürlich auch – ggf. zusammen mit den im Strafrecht besonders erfahrenen Kollegen – die Verteidigung bei Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen (§ 266a StGB).

Steuerstrafrecht

Das Steuerstrafrecht umfasst alle Gesetze, die straf- oder ordnungswidrigkeitenrechtliche Maßnahmen und Strafen wegen Verstößen gegen Steuergesetze vorsehen und stellt eine Verknüpfung zwischen dem Steuerrecht und dem Strafrecht dar. Hieraus ergibt sich ein sensible Situation: Denn der Steuerpflichtige sieht sich zwei Fronten ausgesetzt: Zum einen der Finanzverwaltung, deren Interesse der Erhalt weiterer Steuerzahlungen ist. Und zum anderen den Strafverfolgungsbehörden, die für den Erlass der Sanktionen zuständig sind. Zu den Strafverfolgungsbehörden zählen in dem Steuerstrafverfahren nicht nur die Staatsanwaltschaft, sondern spezielle Abeilungen der Finanzverwaltung: die Steuerfahndungsstellen und die Bußgeld- und Strafsachenstellen. In den vergangenen Jahren erfuhr das Steuerstrafrecht sowohl durch die höchstrichterliche Rechtsprechung als auch durch die Gesetzgebung eine deutliche Verschärfung. Unsere Tätigkeiten für Sie umfassen für Sie eine vollumfängliche Beratung sowohl gegenüber der Finanzverwaltung als auch gegenüber den Strafverfolgungsbehörden als auch den Gerichten wie folgt: 1. Steuerstrafrechtliche Präventionsberatung Steuerstrafverfahren und deren unerwünschte Konsequenzen können durch eine Risikoanalyse vermieden werden. Unsere Präventionsberatung umfasst insbesondere:
  • Risikomanagement vor und während steuerlicher Außenprüfungen
  • Selbstanzeigeberatung
  • Mandantenbetreuung auch im deutschsprachigen Ausland
2. Schutz und Beistand bei Fahndungsmaßnahmen Der Verlauf und Ausgang eines Steuerstrafverfahrens werden maßgeblich durch die Fahndungseingriffe geprägt. Unsere aktive Mandantenbetreuung beinhaltet daher den umfassenden Schutz und Beistand bei
  • Durchsuchungen bei Betroffenen und Dritten
  • Beschlagnahmemaßnahmen
  • Vernehmungen von Beschuldigten und Zeugen
  • erlassenen Haftbefehlen
3. Verhandlungen mit Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzverwaltung Durch Verhandlungen mit den Bußgeld- und Strafsachenstellen der Finanzverwaltung kann das Steuerstrafverfahren bereits frühzeitig entschieden werden. Ziele dieser Verhandlungen sind:
  • vorzeitige Verfahrenseinstellung
  • Vermeidung einer belastenden Hauptverhandlung vor einem Strafgericht
  • positive Indizwirkung für Sachverhalte im Besteuerungsverfahren
4. Bundesweite Strafverteidigung durch
  • Interessenwahrnehmung der Betroffenen bei Staatsanwaltschaften
  • Prozessvertretung vor Strafgerichten
5. Betreuung in Steuerkonflikten resultierend aus Steuerstrafverfahren
  • Begleitung von steuerlichen Außenprüfungen
  • Vertretung in Einspruchsverfahren
  • Interessenwahrnehmung in vorläufigen Rechtsschutzverfahren, z. B. Aussetzung der Vollziehung bzw. der Vollstreckung
  • Vertretung vor allen deutschen Finanzgerichten und dem Bundesfinanzhof

Stiftungen

Im letzten Jahrzehnt ist die Zahl gemeinnütziger Stiftungen in der Bundesrepublik Deutschland sprunghaft angestiegen. Immer mehr vermögende Damen und Herren, die einen altruistischen Zweck verfolgen wollen, haben sich für das Rechtsgebilde der gemeinnützigen Stiftung entschieden. Sie gehört keiner natürlichen Person, sondern „sich selbst“ und unterliegt deshalb nicht dem Votum von Gesellschaftern. Ihre Tätigkeit und insbesondere die Verwendung ihrer Geldmittel richtet sich nach den Bestimmungen der vom Stifter – wenn gewünscht – unveränderlich vorgegebenen Satzung mit dem von ihm bestimmten Stiftungszweck. Bei ausreichender Mittelausstattung kann die gemeinnützige Stiftung viele Generationen überdauernd angelegt werden. Der Stifter kann die Leitung der Stiftung sich selbst und/oder von ihm benannten Stiftungsvorständen übertragen. Kontrolliert wird der Stiftungsvorstand nach Wunsch des Stifters von einem Aufsicht ausübenden Stiftungsrat und/oder – bei rechtsfähigen Stiftungen – von der jeweils zuständigen Stiftungsaufsichtsbehörde. In der Regel stehen die Aufsichtsbehörden den Stiftungen außerordentlich kooperativ und verständig zur Seite. Die Abgabenordnung bietet die Möglichkeit der steuerbegünstigten Förderung einer Vielzahl von als gemeinnützig anerkannten Zwecken, z. B. der Jugend- und Altenhilfe, des Gesundheitswesens, des Sports, der Kultur oder der Wissenschaft. Jeder Steuerpflichtige kann steuermindernd bis zu einer Million innerhalb von zehn Jahren in das zu erhaltende Vermögen einer Stiftung einbringen und u. a. zusätzlich jährlich bis zu 20 % von seinen Einkünften spenden.

Testamentsvollstreckungen

Der Einsatz eines Testamentsvollstreckers bietet dem Erblasser in der Regel die Gewähr, dass sein letzter Wille entsprechend seinen testamentarischen Verfügungen auch tatsächlich umgesetzt wird. Darüber hinaus kann der Testamentsvollstrecker auch eine ausgleichende Wirkung gegenüber häufig auftretenden unterschiedlichen Auffassungen von Erben entfalten. Schließlich bietet die Testamentsvollstreckung aber auch die Möglichkeit, Minderjährige oder noch junge Erben vor sich selbst zu schützen und die Erbmasse besonnen verwalten zu lassen, bis die Erben ihre Verwaltung selbst vornehmen können.

Unternehmensbeteiligung

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Unternehmenskäufe/-verkäufe

Unsere LKC Transaktionsberater verfügen über eine in vielen Berufsjahren erworbene Expertise bei der Veräußerung und dem Erwerb von Unternehmen, sei es von Einzel- oder mittelständischen Unternehmen, Personen- oder Kapitalgesellschaften. In den vergangenen Jahren hat LKC mehr als 250 Transaktionen erfolgreich begleitet. Hierbei ist uns die persönliche Beratung mit festen Ansprechpartnern ein zentrales Anliegen, um für unsere Auftraggeber im Rahmen von Unternehmensverkauf, -übernahme, -nachfolge, oder einer Unternehmensbeteiligung das beste Konzept einschließlich sämtlicher erforderlicher vertraglicher Regelungen zu entwerfen. Bei Suche nach Kauf-/Verkaufsinteressenten arbeiten wir eng mit unserer „originären“ M&A Beratung der LKC Transaction GmbH zusammen.

Unternehmensnachfolge

Die Unternehmensnachfolge ist eines der zentralen Themen eines jeden Unternehmers. Die wirksame Übertragung und erfolgreiche Überleitung des Unternehmens auf einen Nachfolger, mit dem Ziel des nachhaltigen Bestandes und künftigen Wachstums, ist für jeden Unternehmer auch aus Gründen der Altersvorsorge essentiell. Hierbei gelangt z.B. die Gestaltung der Übertragung des Unternehmens gegen Vorbehalt des Nießbrauchs, d.h. der künftigen Erträge aus dem Unternehmen, häufig zur Anwendung, die auch in steuerrechtlicher Hinsicht ausgesprochen vorteilhaft ist. Sowohl die Nachfolgeplanung als auch die Durchführung und Nachschau einer Unternehmensnachfolge zählen zu den Spezialgebieten von LKC.

Unternehmensumstrukturierungen

Bei der Umstrukturierung von Unternehmen handelt es sich meist um umfangreiche Projekte, in der eine Vielzahl von rechtlichen Disziplinen gefragt ist. Steuerthemen sind hier von zentraler Bedeutung. Häufig ist die Umstrukturierung bereits steuerlich motiviert, z. B. mit dem Ziel der Senkung der Konzernsteuerquote. Bei aus sonstigen Gründen vorzunehmenden Umstrukturierungen ist zu gewährleisten, dass zum einen die Umstrukturierung selbst möglichst steuerneutral bleibt und zum anderen die Zielstruktur steuerlich effizient ist. LKC unterstützt die Mandanten in effizienten Teams bei der Planung und Durchführung von Unternehmens- und Konzernumstrukturierungen wie Ausgliederungen, Auf- oder Abspaltungen und Verschmelzungen.

Wirtschaftsstrafrecht

Unter den Begriff „Wirtschaftsstrafrecht“ fallen alle Zuwiderhandlungen, die typischerweise bei der Betätigung im Wirtschaftsleben begangen werden. Aus dieser Definition ergibt sich, dass das Wirtschaftsstrafrecht ein sehr breites Gebiet darstellt. Daher können nicht alle Bereiche hier aufgeführt werden. Exemplarisch seien folgende Themenbereiche genannt:
  • Insolvenzdelikte
  • Vorenthalten und Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen
  • Subventionsbetrug
  • Bankrott
  • Verletzung von Buchführungspflichten
  • Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr.
Zu berücksichtigen ist außerdem, dass schon bereits vor Beginn der Tätigkeit Pflichtverstöße passieren können, die eine strafrechtliche Relevanz haben, wie z.B. Missachtung von Anmeldepflichten. Auch während der Ausübung der Tätigkeit ist die Gefahr groß, wirtschaftsstrafrechtlich in Erscheinung zu treten, z.B. Abgabe falscher Steuererklärungen, Vorenthalten und Veruntreuen von Sozialversicherungsbeiträgen. Und am Ende der Ausübung der wirtschaftlichen Tätigkeit stehen weitere Gefahren, z.B. Insolvenzverfahrensverschleppung, Bankrott. Gesetzliche Vertreter von Personen- und Kapitalgesellschaften vertreten wir sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich in Wirtschaftsstrafsachen bundesweit.

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